
Mein Traum ist ein Babyadler.

Ich kann meinen Traum kaum in Worte fassen.
Nicht weil's mir an den Worten mangelt,
sondern weil dann die ewig gleichen Sätze
aufhören, mir etwas vorzumachen.
Das ist das Krasse an den Wörtern,
sie verlassen meinen Körper
und beginnen das Wachsen zu fördern.Mein inneres Kind will spielen
und dass innere Erwachs‘ne
es hören.Die einzige Medizin, die ich sehe, ist Nähe
in immerneuer Dosis von:
so viel, wie ich wähle.so viel, wie ich wähle.
So so so so so so so so so so viel
bis ich
schwebe.Ich kann meinen Traum kaum in Worte fassen,
also versuch ich es
mit einem zweiten Bild.Mein Traum ist ein Babyadler,
der gleiten lernen will.
Meine ngsten.
Möge sich die Funkstille
mit Kunst füllen.Mögest du immer öfter in
kommenden Tagen
in den Zustand einer Schöpferin
kommen und wagen.Mögest du alle Leinwände,
die dich einengen,
gleich sprengen.Möge die Berührung
alle Tür’n
und Tore und Poren öffnen.Möge deine sprudelnde Quelle
die Angst vor zu Großem löschen.Mögen dich Pinselstriche auf
Inseln schicken.Mögest du im Urlaub wühlen
und dort meine Worte uraufführen.Mögest du du sein.
Mögest du vertrauen, dass deine Gabe bereits gut genug sei.
Mögest du vertrauen, dass all das irgendwann für ein Buch reicht.Ich gebe dir mein Wort.
Ich gebe dir mein Wort und meine Tat. An jedem Ort und jedem Tag.
Möge ich auch im sorgenvollsten Tal die Bergung von Wortschätzen fortsetzen.Möge dir mein Vorsprechen vortreffliche Ortskenntnis ins Ohr setzen.
Möge ich Chaos in Worte fassen und Unordentliches in Ordnung machen.
Möge mein Wortgewand zum Tragen kommen
wie fortgepflanzte Samensprossen.
Seien meine Buchstaben deine fehlenden Zutaten.
Mögen meine Zeilen bei Sprachlosigkeit
da für dich sein.
Mögen mich meine Worte selbst berühren
und entlang am Wortfluss durch die tiefsten Wälder führenMögen Silben, die ich dort als Samen säte
auch noch Jahre später,
wie bei Bäumen, die alt sind,
ihre versteckte Bedeutung entfalten.
Mögen mich Gedichte schreiben,
Mögen sie beginn' als klitzekleine Kritzeleinen,
und dir mit der Zeit, gewisse Zeichenzwischen Zeilen als Licht erscheinen.
Möge ich ich sein.
Möge ich vertrauen, dass durch all das bereits mein Licht scheint.
Möge ich vertrauen, dass oft ein Satz schon für ein Gedicht reicht.Ich gebe mir mein Wort.Ich gebe dir mein Wort.IV. Glossar
BodyScan
People reachedCoregulation
Funding raisedDissoziation
Funding raisedEMDR
Funding raisedEntwicklungstrauma
Funding raisedErden
Funding raisedFelt Sense
Funding raisedHeilen
Funding raisedInnere Anteilsarbeit
Funding raisedInneres Kind
Funding raisedKörperempfindungen
Funding raisedNARM
Funding raisedNervensystem, parasympathisch
Nervensystem, sympathisch
Funding raisedOrientieren
Funding raisedPendeln
Funding raisedpränatales Trauma
Funding raisedRessourcen
Funding raisedRetraumatisierung
Funding raisedSchocktrauma
Funding raisedSE
Funding raisedSEI
Funding raisedSelbstregulation
Funding raisedTransgenerationales Traum
Funding raisedTraumafixierung
Funding raisedTRE
Funding raisedTrigger
Funding raisedWindow of Tolerance
Funding raisedZittern
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Alles. Liebe.
Pierre & Susanne.


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- Zwischen den Zeilen.
Mein Trauma ist ein Igel.
Ich kann mein Trauma nicht
in Worte fassen.1
Nicht weil's mir an den Worten mangelt,
sondern weil dann die ewig gleichen Sätze2
anfangen, an meinem Ohr zu knabbern.Das ist das Schlimme an den Wörtern:
sie erinnern meinen Körper3
und beginnen, das Zittern4 zu fördern.Mein inneres Kind5 will heilen,
dabei keine anderen im Innern* verstören.Der einzige Tanz, den ich kann, ist Distanz7
- im immergleichen Rhythmus von:Bitte, fass mich nicht an8.
Bitte, fass mich nicht an.Bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, bitte,
fass mich
an9.Ich kann mein Trauma nicht in Worte fassen,
also versuch ich es mit einem ersten Bild.
Mein Trauma ist ein Igel,
der gestreichelt werden will10.Mein Traum ist ein Babyadler.
Ich kann meinen Traum kaum
in Worte fassen.10
Nicht weil's mir an den Worten mangelt,
sondern weil dann die ewig gleichen Sätze
aufhören mir etwas vorzumachen.
Das ist das Krasse an den Wörtern,
sie verlassen meinen Körper
und beginnen das Wachsen zu fördern.Mein inneres Kind will spielen
und dass innere Erwachsene es hören.Die einzige Medizin, die ich sehe, ist Nähe
in immerneuer Dosis von:
So viel, wie ich wähle.So viel, wie ich wähle.
So so so so so so viel
bis ich
schwebe.Ich kann meinen Traum kaum in Worte fassen,
also versuch ich es mit einem zweiten Bild.
Mein Traum ist ein Babyadler,
der gleiten lernen will.
Ich gebe dir mein Wort. 2026.
Alle gemalten und skizzierten Portraits auf dieser Seite
stammen von Susanne Schulz (www.abbilderei.de)






